Die ersten warmen Märztage brachten nicht nur Frühblüher hervor, sondern unzählige kreative Ideen während unserer Projektwoche Schule mal anders. In verschiedenen Kursen konnten sich die Kinder verwirklichen und ausdrücken.

Im Street Art-Workshop ging es darum, diese moderne Kunstform zu entdecken und selbst eigene Schriftzüge und Botschaften zu malen – und möglicherweise wurde das ein oder andere Werk auch wie im echten urbanen Raum versteckt im Schulgebäude angebracht. Fingerspitzengefühl war dagegen im nächsten Klassenraum gefragt – hier wurden filigrane Tonfiguren hergestellt. Vom kleinen Spielwürfel über Schmuckschalen bis hin zu Tieren war der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die war auch im Tiercollagen-Kurs wichtig – aus langen Schnipseln entwickelten sich über die Tage wunderbar anmutige Tiergesichter, die durch ihr realistisches Erscheinungsbild beeindruckten. In der Vormittagssonne saßen zur gleichen Zeit die Teilnehmenden des Kurses 800 Jahre Cammin – Wir malen unser Dorf. Einige studierten intensiv die Schulansicht und brachten sie aufs Papier, andere waren im Dorf unterwegs und bildeten die Kirche, den Kindergarten oder Landschaften ab. Genauso vertieft ging es bei den Sketchnotes zu – und die Antwort auf die Frage, was die Kinder mit ihrer Schule verbinden, wurde in kleinen Skizzen und Doodles gezeichnet oder mit kunstvollem Handlettering zum Ausdruck gebracht. Mit ihrem Leben und ihrer Zukunft befassten sich die Kinder im gleichnamigen Kurs und entwickelten ein Lapbook sowie kleinere Plastiken aus Alltagsgegenständen, die ihre Vorstellungen eines späteren Lebens abbildeten. Beim Malwettbewerb für den Rostocker Zoo entstanden sogar dreidimensionale Tierbilder, die mit Pappmaché wie zum Leben erweckt wirkten.

Während der Woche wurden erstaunliche, persönliche und wahrhaft beeindruckende Kunstwerke geschaffen, sodass der Gallery Walk am Freitag als krönender Abschluss einer kreativen Woche individuelle Entstehungsprozesse abbilden und die Arbeit der Kinder wertschätzend betrachtet und genossen werden konnte.

Tanja Frenzel für das Storchenschulteam

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